Roadtrip durch Kroatien: Rundreisen im Auto

Roadtrip durch Kroatien

Für viele Urlauber kann die Feriendestination gar nicht weit genug von der Heimat entfernt sein. Dabei ist es gar nicht nötig, einen langen Flug auf sich zu nehmen, um ein besonderes Land zu erleben. Kroatien beispielsweise ist mit dem Flugzeug nur maximal zwei Stunden von Deutschland entfernt. Und wenn man schon einmal da ist, kann man auch gleich einen Roadtrip mit dem Auto machen und dabei sehr viel sehen.

Vor der Rundreise ist es wichtig zu wissen, welche Orte man unbedingt ansteuern sollte. Außerdem empfiehlt es sich, ein paar Dinge einzupacken, die auf der Tour hilfreich sein könnten. Leider ist die Getränkedose, die ihren Inhalt selbstständig abkühlt, noch nicht auf dem Markt. Ansonsten wäre sie ein praktisches Reise-Utensil, um sich während der Rundreise mit einem eiskalten Getränk zu erfrischen.

Wo der Roadtrip starten könnte

In Kroatien gibt es sechs Flughäfen, die von Deutschland direkt angeflogen werden. Wenn man mit dem Flugzeug anreist, hat man die Wahl zwischen Zagreb, Split, Dubrovnik, Zadar, Rijeka und Pula als Startpunkt für den Roadtrip.

In der jeweiligen Stadt leiht man sich einfach einen Mietwagen aus und macht sich auf die Reise. Entscheidet man sich stattdessen dafür, das eigene Auto mit auf Tour zu nehmen, muss man selbstverständlich erst einmal die Fahrt von seinem Heimatort antreten.

Für die ersten Stopps im Urlaub bietet sich dann eine Stadt im Norden von Kroatien an, zum Beispiel Varaždin, die Hauptstadt Zagreb, Rijeka oder Pula. Von dort aus lässt es sich sehr gut an der Adriaküste entlang nach Süden und im Landesinneren wieder zurückfahren.

Amphitheater Pula Istrien
Foto: Kroatien-Liebe

Mögliche Highlights der Rundreise

Auf dem Roadtrip durch das schöne Kroatien locken unterwegs viele Highlights, die einen Stopp wert sind. Dazu gehört in Istrien die Stadt Pula, die einst eine römische Kolonie war. Das zeigt sich noch heute an den zahlreichen antiken Bauten. Besonders sticht das Amphitheater hervor, das dem Kolosseum in Rom in nichts nachsteht. Nicht weit von Pula entfernt kann man sich im Naturschutzgebiet am Kap Kamenjak entspannen, baden und den Blick übers Meer genießen.

Eine weitere Stadt, die man auf seinem Roadtrip nicht verpassen sollte, ist Zadar. Im Jahr 2017 wurden die Befestigungsanlagen der Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, sehenswert sind also neben dem traumhaften Sonnenuntergang, der Meeresorgel und dem Gruß an die Sonne vor allem die historischen Bauten.

Wer eher auf Natur steht, dem seien zwei Nationalparks ans Herz gelegt: zum einen die Region rund um die Plitvicer Seen, die seit 1979 UNESCO-Weltnaturerbe ist. Die zahlreichen Wasserfälle und das türkis schimmernde Wasser zwischen Karstfelsen und Wäldern verzücken Heerscharen von Naturliebhabern aus aller Welt!

Gleiches gilt für den Krka Nationalpark, wo die Wasserfälle Skradinski buk und Roški slap oder das über 600 Jahre alte Kloster auf der Insel Visovac zu den Besuchermagneten zählen. Wenn man viel Zeit hat, sollte man hier eine Wanderung einplanen.

Plitvicer Seen
Foto: Kroatien-Liebe

Was man unbedingt mitnehmen sollte

Vor dem Urlaub unbedingt beachten: Kroatien gehört nicht zum Schengen-Raum! Das bedeutet, dass an den Landesgrenzen Kontrollen durchgeführt werden. Bei der Anreise mit dem Auto ist es somit ein Muss, den Reisepass dabei zu haben. Für EU-Bürger genügt es jedoch, an der Grenze den Personalausweis vorzuzeigen.

Eine Vignette für die Benutzung der Autobahn gibt es in Kroatien nicht, stattdessen passiert man ab und zu Checkpoints, an denen man Maut entrichten muss. Auch wenn man die Brücke zur Insel Krk überqueren will, wird eine Gebühr fällig. Die Checkpoints akzeptieren übrigens nicht nur Bargeld in der Landeswährung Kuna, sondern auch Kartenzahlungen.

Autor: A&O

Titelbild: neufal54 / Pixabay

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Annika Senger
Annika Senger ist Gründerin und Chefredakteurin des Reise- und Kulturportals Kroatien-Liebe. Die passionierte Bloggerin und Reisevermittlerin interessiert sich für Reisen, Musik, Literatur, Sprachen, Kochen und Fotografie.
Adresse: Berlin, Deutschland

Kommentare

23. Juli 2018
Hallo, an den kroatischen Autobahn-Mautstationen kann man auch mit Euro bezahlen (Rückgeld gibt's nur in Kuna). Aber wer das Land im Auto kennenlernen und genießen will, sollte unbedingt auf Landstraßen fahren. Dauert zwar erheblich länger, aber man sieht auch mehr. Meine Lieblingsstrecke (bin ich schon mindestens 20 mal gefahren): von Lovran nach Rabac immer am Meer entlang. Tipp für Leute mit Ziel Kvarner Bucht: Rundreise über die Inseln Krk, Cres, Lošinj und Rab: zwischen Festland und Inseln und zwischen den Inseln mit den Fähren. Gleicher Tipp für Zadar und die vorgelagerten Inseln. Erfordert genaue Planung. Wer nur einen bestimmten Ort erreichen will, kommt natürlich auf der Autobahn schneller ans Ziel. Vorsicht: Auf der A1 durch das dalmatinische Hinterland gibt es viele lange, öde Abschnitte.

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